Wissenswertes rund um E-Zigaretten und Gesundheit

09.05.2019 - Lesezeit 1:56 min

Du fragst dich, ob E-Zigaretten gesünder sind als normale Tabakzigaretten und was genau im E-Zigaretten-Dampf steckt? Hier findest du alle wichtigen Infos zum Thema E-Zigarette und Gesundheit!

Studien zeigen: E-Zigaretten sind weniger schädlich als Tabakzigaretten

Wie schädlich sind E-Zigaretten? Eine Frage, die sich viele Dampf-Anfänger oder Umsteiger stellen. Hier haben wir die wichtigsten drei Fakten zu dieser Frage zusammengestellt:  

  1. E-Zigaretten sind laut einem Report der britischen Regierungsagentur Public Health England mindestens 95% weniger schädlich als normale Tabakzigaretten.
  2. Public Health England kam in derselben Auswertung auch zu dem Schluss, dass ein vollständiger Umstieg von der Zigarette zur E-Zigarette deutliche gesundheitliche Vorteile mit sich bringen kann.
  3. Eine Studie des Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg sagt aus, dass E-Zigarettennutzer eine höhere Motivation für den Rauchstopp besitzen als Raucher oder Dual Users, die gleichzeitig Zigaretten und E-Zigaretten konsumieren. Der Report von Public Health England kommt zu dem Schluss, dass duale Konsumenten im Schnitt eine höhere Motivation als exklusive Zigarettenraucher haben, mit dem Rauchen aufzuhören.

Der Unterschied zwischen Zigarette und E-Zigarette

Es gibt offensichtlich große Unterschiede zwischen E-Zigarette und Zigarette, doch welche Unterschiede sind das genau? In einer normalen Zigarette wird Tabak beim Rauchen bei ca. 800 - 850 °C verbrannt. Bei der tabakfreien E-Zigarette dagegen wird ein sogenanntes Liquid bei niedrigeren Temperaturen verdampft statt verbrannt. Beim Dampfen wird der entstehende Wasserdampf eingeatmet – also kein Rauch, der die schädlicheren Verbrennungsprodukte enthält.

Laut einer Studie aus 2018 verdunsten die Partikel im E-Zigaretten-Dampf so schnell, dass die Umgebungsluft schon nach wenigen Sekunden wieder den Ausgangszustand erreicht. Beim Zigarettenrauch hingegen steigt die Partikelanzahl in der Raumluft mit jedem Zug an. Sie geht erst nach ca. 30 bis 45 Minuten wieder auf den Umgebungswert zurück, wovon auch Passivraucher betroffen sind.

E-Zigarette und Gesundheit in Großbritannien

Bei unseren britischen Nachbarn sind E-Zigaretten offiziell als Methode zur Raucherentwöhnung anerkannt. Laut des Reports von Public Health England lässt sich der Rauchstopp von zehntausenden Briten jedes Jahr auf E-Zigaretten zurückführen. Dementsprechend lautet die Empfehlung der Behörde, Gesundheitspersonal zum richtigen Umgang mit E-Zigaretten als Rauchentwöhnungsmittel zu schulen.

Passivdampfen vs. Passivrauchen

Dampfen ist auch für dein Umfeld weniger schädlich und störend als Rauchen:

  1. Eine normale Zigarette produziert ständig Rauch, solange sie brennt. Bei der E-Zigarette hingegen wird der Dampf nur auf Knopfdruck bzw. beim Ansaugen erzeugt.
  2. Der Geruch des E-Zigaretten-Dampfs ist dezent und unaufdringlich. Er variiert je nach Liquidaroma, das du ausgesucht hast.
  3. Wie in der oben zitierten Studie nachgewiesen, hat die Raumluft beim Dampfen innerhalb von Sekunden wieder die gleiche Qualität wie vorher. Passivdampfen ist damit nicht mit Passivrauchen gleichzusetzen und belastet die Raumluft nicht.
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