Glycerin – mehr Dampf auf der E-Zigarette

Glycerin – mehr Dampf auf der E-Zigarette

Glycerin ist ein Inhaltsstoff des Liquids. Welche Eigenschaften Glycerin hat und wofür es beim Dampfen zuständig ist, erfährst du hier.

20.07.2021 - Lesezeit: 00:02:21

Nebelschwaden und kleine Wölkchen – das Ausmaß an Dampf einer E-Zigaretten kann sich unterscheiden. Verantwortlich für diesen Effekt ist ein Inhaltsstoff des Liquids: pflanzliches Glycerin, auch Glyzerin oder Glycerol genannt. Je nach Anteil an der Mischung mit Propylenglykol, Nikotin, Wasser und Aromen sorgt es – neben weiteren Faktoren wie z.B. der Leistung der E-Zigarette - für mehr oder eben weniger Dampf beim Benutzen der E-Zigarette.

Was ist Glycerin generell?

Glycerin, Chemikern bekannt als Propan-1,2,3-triol, gehört zur Familie der Zuckeralkohole, spezieller zur Familie der Dreifach-Alkohole – sogenannten Triolen. Wie die Klassifizierung schon verrät, Glycerin schmeckt süßlich. Eine Farbe hat der Stoff nicht. Die Konsistenz ist leicht zähflüssig. Unter Hitze-Einwirkung kommt es zu Dampf-Entwicklung.

Wo kommt Glycerin her?

Glycerin ist ein Grundbaustein vieler Lipide, Öle und Fette. Gewonnen wird der Stoff beispielsweise aus Kokos- oder Palmöl oder entsteht als Nebenprodukt bei der Herstellung von Seife. Und hier liegen auch die Ursprünge von Glycerin: 1779 entdeckte der deutsch-schwedische Apotheker und Chemiker Carl Wilhelm Scheele den Stoff bei der Verseifung von Olivenöl. Scheele entdeckte übrigens nicht nur Glycerin, sondern auch weitere Stoffe – allen voran Sauerstoff.

Einsatzgebiete sind riesig

Glycerin ist vielseitig und kommt in etlichen Industriezweigen zum Einsatz. Bekannt(er) ist Glycerin etwa in der Lebensmittelbranche als Zusatzstoff E422. Hier wird es etwa als Süßungs- oder Feuchthaltemittel genutzt. Mit der Zugabe des Stoffs bleibt beispielsweise Kaugummi feucht. Auch in Kosmetika taucht Glycerin als Zusatzstoff E422 auf, der hier für die Feuchtigkeit in Lotions verwendet wird. Die Arzneimittelindustrie greift auf Glycerin zurück, wenn es z.B. um die Herstellung von Hustensaft geht.

Im Haushalt wird Glycerin an verschiedenen Stellen genutzt: Bei Schuhen hält es Leder geschmeidig. Als Bestandteil von Seifenblasenflüssigkeit erfreut es Kinderherzen. Dem einen oder anderen mag auch die Frostschutzwirkung von Glycerin bekannt sein, die auch dazu beitragen kann, dass der Weihnachtsbaum länger seine Nadeln behält – einfach ein paar Tropfen ins Wasser des Ständers geben und länger an der geschmückten Tanne erfreuen. Die Einsatzgebiete von Glycerin sind also nahezu unendlich.

Glycerin in E-Zigaretten

In E-Zigaretten sorgt das pflanzliche Glycerin – kurz VG für „vegetable glycerine“ – für die Dampf-Menge und -Dichte. Pflanzlich ist es hinsichtlich seiner Herkunft. Es wird vorwiegend aus Ölen und Fetten gewonnen. Diese Variante kommt auch in der Kosmetik und in Lebensmitteln zum Einsatz.

Wenn einem E-Zigaretten-Liquid viel VG und wenig Propylenglykol beigemischt wird, spricht man von VG Liquid. Bei diesen gibt es deutlich mehr dichteren Dampf. Gleichzeitig wird dann mehr Aroma hinzugefügt. Der Grund: Wenn weniger vom Geschmacksträger Propylenglykol genutzt wird, müssen mehr Aromen her, um die Geschmacksintensität zu erhalten. Insgesamt sind VG Liquids dickflüssiger.

Heißt: Es kann bei ungünstiger Verdampfung zu einer Unterbrechung des Liquidflusses oder einer kürzeren Lebensdauer der E-Zigarette führen.

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Auswirkungen gut erforscht

Glycerin wird seit dem 18. Jahrhundert verwendet. Dadurch sind die Wirkungen auf den menschlichen Körper gut erforscht. Vor allem im Bereich der Lebensmittelindustrie gibt es etliche Studien. Aus medizinischer Sicht ist es hypoallergen.

Nebelberge mit myblu

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Quelle Headerbild: © PavelKant – istockphoto.com