Coil – der heiße Draht deiner E-Zigarette

Coil – der heiße Draht deiner E-Zigarette

Die kleinen gewickelten und als Coils bekannten Drähte sind in den Verdampferköpfen von E-Zigaretten für die Umsetzung von Strom in Hitze zuständig. Wie sie funktionieren und was du beachten musst, liest du hier.

06.09.2021 - Lesezeit 2:21 min

Wer sich mit dem Aufbau einer E-Zigarette auseinandersetzt, stolpert unweigerlich über den Begriff Coil. Damit ist die kleine Heizspirale gemeint, die in der E-Zigarette für das Verdampfen von Tabak, Aromen und weiteren Zusätzen wie Glyzerin und Propylenglycol zuständig ist. Synonyme für Coils sind auch Heizwendel oder Verdampferköpfe im weitesten Sinne.

Was sind Coils?

Die Erklärung ist simpel, denn Coils sind schlichtweg aufgewickelte Drähte, die den Strom in Hitze umwandeln. Bei der E-Zigarette ist das Coil daher ein wesentlicher Bestandteil für dein Dampfvergnügen.

Wie funktioniert das Coil?

Durch den Zug am Mundstück deiner E-Zigarette startet der Akku und das Coil im Verdampferkopf gerät unter Strom. Durch diesen Strom entsteht Hitze, die das flüssige Liquid im Tank bei Temperaturen zwischen 80 und 120° Grad Celsius verdampft.

Was muss man beim Coil beachten?

Das Wichtigste zuerst: Coils sind Verschleißteile. Sie müssen regelmäßig alle zwei bis vier Wochen gewechselt werden. Dabei kommt es auf die Intensität beim Dampfen an. Wann es Zeit ist zu wechseln, merkt man schnell: Wenn die E-Zigarette ein „verbranntes“ Aroma bekommt, solltest du das Coil erneuern.

Es gibt sowohl fertige Verdampferköpfe als auch Selbstwickelverdampfer, bei denen nur Coil und Docht getauscht werden müssen. Die Basis des Verdampferkopfs bleibt dann bestehen. Das Coil selbst zu tauschen erfordert allerdings etwas Übung.

Welche Coils gibt es?

An sich funktionieren alle Coils gleich: Strom, Hitze, Dampfvergnügen. Die Unterschiede liegen in der Wicklung und Position der Spiralen. Die Spirale kann im Verdampferkopf beispielsweise vertikal oder horizontal verbaut sein – man spricht dann von Vertikal-Coil oder Horizontal-Coil. Sind sie weiter oben oder unten im Verdampferkopf zu finden spricht man von Bottom Coils (unten) oder Top Coils (oben).

Es gibt außerdem einfache oder mehrfache Wicklungen in der Spirale. So ist etwa der Single-Coil einfach gewickelt, diese Wicklung eignet sich für das Einsteiger-Dampfen und wird häufig von Umsteigern von der herkömmlichen auf die E-Zigarette genutzt. Ein Vorteil liegt in der stromsparenden Verdampfung, der Nachteil in der geringeren Intensität beim Dampfen.

Beim Dual-Coil wird der Coil zweifach gewickelt. Die Heizwenden liegen übereinander. Durch diese Wicklung entwickelt die E-Zigarette mehr Dampf. Der Nachteil: mehr Energie und Liquid werden verbraucht.

Die Wicklungen ziehen sich über die zweifache Wicklung weiter über die dreifache (Triple-Coil), vierfache (Quad-Coil), sechsfache (Sextuple-Coil) bis hin zur zehnfachen Wicklung (Octuple-Coil).

Auch die Art der Coil-Wicklung kann sich stark unterscheiden. Beim Clapton Coil liegt ein Draht über dem nächsten und bildet so eine Spirale. Der Twisted Coil ist eine verdrillte Drehweise. Außerdem gibt es noch den Alien, Tiger, Hive und Taiji Coil, um noch ein paar weitere zu nennen, bei denen ebenfalls verschiedene Drähte miteinander verwoben werden.

myblu und Coils

Das waren nun ganz schön viele Infos rund um das Coil. Die gute Nachricht für dich: Um all das musst dich bei blu gar nicht im Detail kümmern. Bei der myblu E-Zigarette kommt ein Pod System zum Einsatz. Das heißt: das Coil ist im Liquid-Pod fest verbaut.

Geht dein Liquid-Pod leer, ersetzt du diesen einfach durch einen neuen. Hier ist gleich ein neues Coil mit dabei. Du musst also nicht selbst wickeln und dir auch um den Verschleiß des Coils keine Sorgen machen. Bei der myblu E-Zigarette ist bereits alles optimal auf dein sofortiges Dampfvergnügen abgestimmt.

Quelle Headerbild: © HAZEMMKAMAL – istockphoto.com